Fertig! Oder: Die weniger beliebte To-Do-Liste
Ich will den Tag nicht vor dem Wochenende loben, aber es sieht so aus, als wäre das erste Conny-Heft fertig. Theoretisch könnte ich das Heft morgen herausbringen. Praktisch gibt es natürlich immer noch einiges zu tun. Ich will erst das richtige Ambiente schaffen, um den Comic optimal zu präsentieren. Um nicht auf den letzten paar Metern noch einen Flüchtigkeitsfehler zu machen, darf ich das nicht überstürzen. Ich rechne mit noch ein bis zwei Wochen. Hier ist eine vorläufige, unsortierte Liste.
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Linien nachziehen
Dafür habe ich heute angefangen, schon mal die erste Hälfte zu tuschen. Ist ja Sonntag. Nach Zeichnen ist mir immer noch nicht, aber zum Linien-Nachziehen reicht's. Oder wenigstens zum Schreiben über das Linien-Nachziehen. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich einen Aspekt des Nachziehens nie richtig beleuchtet habe. Ich habe zwar darüber geschrieben, dass ich die ursprünglichen Zeichnungen erst mit weicherem Bleistift, dann mit Buntstift, dann mit Feder und dann mit Pinsel nachzeichne, aber was passiert dabei eigentlich?
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Das Mechanische an diesem Comiczeichner
Langsam entwickelt sich eine Routine beim Erstellen der neuen Conny-Seiten. Trotz meiner ständigen Versuche, diese Routine zu durchbrechen, komme ich am Ende der Woche (das ist in diesem Fall Donnerstag) doch immer wieder auf folgenden Rhythmus...
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Mein zweitschlimmster Alptraum
Stell Dir vor, Du bist Zeichner und Selbstverleger eines Comics, der Dir wirklich am Herzen liegt und an dem Du seit Monaten, ach was sag' ich, Jahren arbeitest. Du bist in den letzten Zügen der Vorbereitungen für Dein Heft, irgendwo zwischen Endredaktion und Druckvorbereitung. Du legst noch die letzten paar Handgriffe ans Cover, und dann bemerkst Du ein kleines, danebengeratenes Detail, und zwar dieses:
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Was ich noch sagen wollte... Was wollte ich noch sagen?
Wer meine Hefte kennt, weiß, dass ich gerne einen Anhang, äh, anhänge, mit Hintergrundinformationen und Skizzen und so was. Im ersten Conny-Heft ist dieser Anhang sechs Seiten lang und enthält auf drei Seiten kommentierte Skizzen zu IM BANN DER DÄMMERUNG. Einige davon sind bereits auf
Connys Webseite zu sehen gewesen, für andere ist es die Weltpremiere. Diese drei Seiten standen von Anfang an fest. Ebenfalls fest stand, dass sie in der Gratis-Spar-Ausgabe des Hefts nicht zu sehen sein würden, was sie noch mehr zu einer Einheit innerhalb des Anhangs macht. (Die vierte Seite, die fehlt, wird wahrscheinlich die Einleitung zu IM BANN DER DÄMMERUNG.) Die letzte Seite ist allein schon durch die vielen Weblinks belegt. Nur was auf die ersten beiden Seiten sollte, war nie so klar.
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Timing ist alles
Neben den bekannten Projekten, die mich ständig beschäftigen, sollte ich auch langsam ein älteres zum Abflug bringen, das schon seit zwei Jahren fast vollendet auf meinem Schreibtisch liegt (beziehungsweise seit dem letzten Großputz auf der Fensterbank dahinter):
Codename: Olga, die Spionageabenteuer von Olga Stark, der späteren Starreporterin und Reception-Man-Flamme.
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Immer gerne wieder Fan
Heute habe ich nach zwei Wochen Warten endlich das neue
Joe-Jackson-Album gekriegt. RAIN kommt im Digipak, CD mit toller Musik und DVD mit tollen Extras. Einfach ein wunderschönes, rundes "Physical Object" mit
ganz viel Fetisch.
Warum ich das erwähne, obwohl es nichts mit Comics zu tun hat?
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Noch mehr Spaß bei der Arbeit
Ich sollte vielleicht
wirklich nicht direkt nach der Narkose arbeiten. Das sieht dann so aus:
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