Die Kunst des Bekanntmachens (Teil 1 von...)
Endlich: Die Ankündigungsmaschinerie für das erste Conny-Album läuft an! Klingt groß, nicht? In Wirklichkeit ist der Unterschied zwischen jetzt und letzter Woche nicht viel mehr als ein Update meiner Webseite. Das Album ist nach wie vor im Druck, und ich kann nach wie vor nur hoffen, dass es rechtzeitig zum
Comic Salon in einer Woche fertig ist. Übrigens, wer sich mit dem Gedanken trägt, in Erlangen vorbeizuschauen (kein Kaufzwang): Ich werde am Stand 106 (Edition PANEL) zu finden sein. Am Donnerstag und Sonntag, voraussichtlich, signiere ich da auch, ich weiß aber noch nicht wann.
Ich habe auch schon ein paar Ankündigungen bei Comic-News-Seiten hinterlassen. Die große Presseankündigung habe ich noch nicht abgeschickt, weil Wochenende ist. Wenn ich jetzt eine Rundmail abschicke, landet die in einem ziemlich großen "Zu erledigen"-Ordner mit all dem anderen Kram, der sich übers Wochenende angesammelt hat. Ich visiere Dienstag, oder Montagnachmittag, für die Comic-Medien an, und Mittwoch für alle anderen. Erstere sind sicher Mittwoch schon unterwegs nach Erlangen, dann ist es zu spät, und für letztere ist Mittwoch immer der beste Wochentag. Danach bin ich dann weg, was doof ist bei Nachfragen, aber ich habe ja ein Handy. Muss ich nur hören. Ist ziemlich leise.
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Manchmal hilft alle Planung nicht.
Vor einigen Wochen habe ich alle Mühe darauf verwandt, das Album
rechtzeitig für Erlangen fertigzukriegen. Rechtzeitig hieß, Erlangen minus drei Wochen für den Druck minus eine Woche für das erste Musterexemplar minus eine Woche für ein zweites Muster, falls mit dem ersten was nicht stimmt.
Wie berichtet, stimmte tatsächlich was mit dem Muster nicht - genaugenommen, nichts stimmte.
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Unüberhörbar
Jetzt, wo der lesbare Teil des Comics fertig ist, sollte ich mir Gedanken um den hörbaren Teil machen. Den Audiokommentar. Das ist eine Idee, die ich immer mal wieder erwähnt habe - einen Kommentar einzusprechen, den man beim Lesen anhören kann. Mit zusätzlichen Informationen, Assoziationen - halt, was mir dabei so einfällt. Analog zu den Extra-Kommentaren auf DVDs, meinen Lieblingsextras.
Eingesprochen ist das Meiste, bleibt noch die Frage: Wie präsentiere ich das?
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Immerhin eine Arbeitsgrundlage
Vorgestern kam der Musterausdruck vom Drucker. Die nächsten Stunden, und noch einige Zeit gestern und heute, habe ich mit einer Lupe über diese Seiten gebeugt verbracht. Und ich habe viel gelernt, über die Druckvorbereitung und über die wichtigen Fragen im Leben (des Comicverlegers).
Nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Der Ausdruck sah zwar nicht so aus, wie ich es mir gewünscht hatte, aber das habe ich zu keinem Zeitpunkt auf die Unfähigkeit der Druckfirma zurückgeführt. Die sind alles andere als unfähig, haben mich gut beraten, als ich die richtigen Fragen gestellt habe (auf die ich teils erst durch den Blick auf diesen Ausdruck gekommen bin) und haben, ausgehend von meinen Dateien, gute Arbeit geleistet. Der Rest war Kommunikation, damit sie beim nächsten Mal noch bessere Arbeit leisten können.
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Wenn man's dann vor sich hat...
Jetzt gibt es keinen Weg zurück: Soeben habe ich die Dateien für das Album auf den Server des Druckers hochgeladen. Alles, womit ich die letzten Wochen herumprobiert habe, ist damit der offizielle Conny-Canon. Sozusagen.
Das Album zu gestalten, war dann doch noch mal
schwieriger als angenommen. Bis ich allein die Farben so hatte, wie ich wollte... Nun ja, jetzt habe ich es.
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Letzte Entscheidungen



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Drei Wochen
Eigentlich ist die Download-Fassung des ersten Heftes längst fertig. Eigentlich könnte ich sie jederzeit herausbringen, abgesehen davon, dass ich immer noch nicht besonders weit mit den PR-Vorbereitungen bin. Andererseits ist das Album jetzt so dringend geworden, dass ich kaum Zeit haben werde, die PR-Geschichten nachzuholen. (Ich komme ja offensichtlich schon kaum zum Bloggen.)
Ich habe es mal durchgerechnet, anhand der Zahlen, die mir die beiden Druckereien gegeben haben, zwischen denen ich mich noch entscheiden muss. Beide haben gesagt, dass sie etwa drei Wochen zum Drucken brauchen, ab dem Zeitpunkt, wo ich mein Okay gebe. Wenn ich das Album am 20. Mai haben will, muss ich es also spätestens am 30. April durchwinken. Plus eine Woche zur Vorbereitung, plus eine Woche, falls noch was schiefgeht. Mitte April also. Spätestens. Jetzt ist es Ende März.
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Der Rest ist Geplätscher.
Heute früh hatten wir ein sehr interessantes Gewitter. Was es interessant macht, ist der Aufbau: Nach einiger Zeit normalen Regens gab es ein paar Minuten heftigen Hagels, abgeschlossen durch einen Blitz mit unmittelbar folgendem Donner. Dann ließ der Niederschlag nach, es folgte ein weiterer Blitz mit etwas späterem Donner, noch etwas Geplätscher, und das war's. Insgesamt höchstens fünf Minuten.
So müssen Geschichten sein: Auf den Punkt, keine überflüssigen oder allzulang ausgewalzten Informationen, keine unnötigen Wiederholungen (die einzige Wiederholung waren die Blitzschläge, aber die hatten unterschiedliche Effekte). Vor allem: Wenn alles wichtige erzählt ist, gibt es keinen Grund mehr, sich noch groß mit der Geschichte aufzuhalten. Alles weitere ist dann nur noch Geplätscher.
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