Der m(ech)anische Comiczeichner

Wie Comics entstehen. Vom Jähling.


Mittwoch, 3. August 2011
Lettering! Nur, womit?
Auf meiner Comicseite erscheint gerade - zum ersten Mal überhaupt im Web - die allererste RECEPTION-MAN-Geschichte. "Reception Man oder wie Broder Bartz zum Helden wurde" erschien zurerst 1999 in der noch handlayouteten RM-Nullnummer. 2007 brachte ich das Heft neu heraus, allerdings ohne viel zu ändern. Denn erstens gibt es Leute, die es genau so mögen, und zweitens hätte das, wenn ich erstmal angefangen hätte, kein Ende gefunden.

Jetzt gibt es aber kein Zurück - die Veröffentlichung im Netz stellt einfach andere Anforderungen an die Lesbarkeit. Die ganze Geschichte wird neu gelettert, und wo ich gerade dabei bin, spendiere ich noch ein paar Grauflächen im Hintergrund. Letzteres ist vielleicht nicht wirklich nötig, auch wenn ein starker Schwarzweißkontrast am Bildschirm unangenehmer ist als auf Papier. Aber das Lettering musste sein, denn die niedrige Auflösung lässt jedes Handlettering unleserlicher werden, und meins sowieso.
Handlettering von 1999
Das ist die Lektion für heute - wenn Ihr Webcomics macht, habt entweder ein sehr ordentliches Lettering oder einen guten Font. Und weil ich gerade dabei war, mich nach welchen umzugucken, hier also meine Erfahrungen mit der Fontsuche.

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Freitag, 19. September 2008
Grau, grau grau sind alle meine Kleider...
Ich habe mich jetzt doch entschieden, nicht gleich heute mit dem neuen Conny-Abenteuer anzufangen. Es ist einfach noch nicht so weit. Stattdessen habe ich gestern eine nagelneue Einleitung zu Vol. 2 geschrieben und gezeichnet, auch für die neuen Leser, die den ersten Teil nicht kennen. In der Zwischenzeit kann ich noch eine Woche mit den Trommeln wirbeln, in Ruhe meine Project-Wonderful- und Google-Anzeigen vorbereiten, und wenn jemand neugierig wird und nächste Woche auf die Anzeigen klickt, habe ich wahrscheinlich nicht eine, sondern zwei schöne neue Conny-Seiten, vielleicht sogar in schickem Grau. Zwei flache Grautöne, mit denen ich bestimmte Elemente hevorhebe und in den Hintergrund schiebe. Mehr will ich nicht machen, denn das kann sehr schnell aussehen, als hätte ich nur bei der Kolorierung einen Rückzieher gemacht.

Darüber muss ich noch nachdenken, schätzungsweise eine Woche lang.

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Sonntag, 24. Februar 2008
Linien nachziehen
Dafür habe ich heute angefangen, schon mal die erste Hälfte zu tuschen. Ist ja Sonntag. Nach Zeichnen ist mir immer noch nicht, aber zum Linien-Nachziehen reicht's. Oder wenigstens zum Schreiben über das Linien-Nachziehen. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich einen Aspekt des Nachziehens nie richtig beleuchtet habe. Ich habe zwar darüber geschrieben, dass ich die ursprünglichen Zeichnungen erst mit weicherem Bleistift, dann mit Buntstift, dann mit Feder und dann mit Pinsel nachzeichne, aber was passiert dabei eigentlich?

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Freitag, 26. Oktober 2007
Vorher - Nachher (2): Die ersten beiden Seiten
Ich habe die ersten beiden Seiten der neuen Conny-Geschichte auch im Comicforum zur Diskussion gestellt. Dabei kam die berechtigte Anmerkung, dass sich die Ideen, die ich beim Anblick der fertigen Seiten hatte, (Seite 1 dunkler, die Rückblende auf S. 2 anders gerahmt) besser im direkten Vergleich beurteilen lassen.

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Dienstag, 23. Oktober 2007
Vorher - Nachher
Ich dachte, das Hauptproblem beim Neuzeichnen einiger Bilder aus den frühen Conny-Van-Ehlsing-Comics wäre, den alten Stil wieder hinzukriegen, nachdem ich doch inzwischen Sachen aus dem Handgelenk schüttle, die ich früher nicht mal entwerfen konnte. Das ist auch tatsächlich nicht ganz leicht. Ich behelfe mir, indem ich das gleiche Zeichenwerkzeug benutze und auf allzu kleine Details verzichte. Aber das Schwierigste ist, überhaupt wieder die alten Bilder zeichnen zu wollen.

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Freitag, 19. Oktober 2007
Die ersten beiden Seiten
Eigentlich sollte man ja jeden Tag etwas zeichnen. Aber manchmal ist es einfach nicht der richtige Tag dafür, und manchmal habe ich sogar Lust, stattdessen einen Scan aufzubereiten. Das passiert so selten, dass ich diese Tage so gut es geht ausnutze. Deshalb sind jetzt die ersten beiden Seiten des neuen Conny-Abenteuers soweit fertig, und ich kann sie hier präsentieren.

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Sonntag, 14. Oktober 2007
Muss ja nicht gleich perfekt sein
Ich habe mich jetzt entschieden, das Conny-Album vorab in zwei Teilen zu veröffentlichen. Allerdings nur als Download. Mein Ziel ist weiterhin das Album. Es sei denn, ich kriege unzählige Mails von Leuten, die das als Heft haben wollen. Wenn alles so aussieht, wie ich es mir vorstelle, kann ich relativ schnell eins draus machen. Der Hauptgrund ist natürlich, dass ich schon mal etwas anzubieten habe, während wir alle auf das Album warten. Und ich kann schon mal anfangen, die ersten Seiten aufzubereiten. Dann habe ich das nicht alles am Ende als einen riesigen Block vor mir. Natürlich könnte ich auch so schon mit dem Aufbereiten anfangen, aber wer mich kennt, weiß, das mache ich nicht, bevor es absolut dringend geworden ist.

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Dienstag, 28. August 2007
Wo liegt das Problem?
Nach einer viel zu langen Pause habe ich jetzt die vierte Seite des neuen Conny-Abenteuers fertig. Oder die fünfte, je nachdem, ob Ihr in fertigen Seiten zählt oder in Seiten der Geschichte. Normalerweise arbeite ich gerne, so weit es geht, in Erzählrichtung. Das hat den Vorteil, dass ich in der Logik der Handlung bleibe, nicht so viele Anschlussfehler produziere und vor allem am Ende nicht die ganzen schwierigen oder langweiligen Passagen übrig habe, auf die ich vorher schon keine Lust hatte - und jetzt in ihrer Geballtheit erst recht nicht. Aber manchmal, wenn man an einer Stelle stockt, muss man halt an einer anderen Stelle weitermachen und später drauf zurückkommen. Besser als gar nicht weiterzumachen.

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Mittwoch, 22. August 2007
Warum nicht gleich in Farbe?
Die erste Seite Des Neuen Hefts ist fertig. Mit allem Drum und Dran, Sprechblasen und Grauflächen und allem. Ich lasse sie jetzt erstmal eine Weile herumliegen, um dann später mit frischen Augen zu entscheiden, was noch fehlt. Das ist auch ein gewaltiger Schritt in der Entstehung des Heftes, denn bevor ich die Seite so weit festlegen konnte, musste ich mich erstmal entscheiden, das genau so zu machen.

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Donnerstag, 9. August 2007
Fünf Sachen, die ich statt Zeichnen tun könnte
In den letzten zwei Wochen hat meine Zeichenfrequenz etwas nachgelassen. (Parallel zu meiner Blogfrequenz, was sagt uns das?) Besonders diese Woche habe ich kaum gezeichnet (bisher). Also muss ich etwas anderes machen, um voranzukommen und nicht den Faden zu verlieren. Zu tun gibt's genug, ich frage mich nur: ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür?

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