Lob des Flanierens: Mein Erlangen-Bericht
Der
Comic-Salon ist vorbei, und mit ihm die Nagelprobe für das
Conny-Album. Ihr wartet sicher schon ungeduldig auf meinen Erfahrungsbericht und die daraus folgenden Einschätzungen, was den Comicmarkt allgemein und den Markt für Conny im Besonderen angeht. Doch, tut Ihr, ich weiß so was.
Es waren vier anstrengende, aber ergiebige Tage. Ich habe es zwar nicht geschafft, mit Vertriebsmenschen zu sprechen (ich bin überhaupt erst am zweiten Tag vom Stand weggekommen) oder auch nur die wenigen Veranstaltungen zu besuchen, die ich mir herausgepickt hatte, aber auf der anderen Seite gab es auch viel, das ich geschafft habe. Beschweren kann ich mich eigentlich nicht. Zu den inhaltlichen Aspekten, die sich aus den Veranstaltungen ergeben, werde ich mich noch äußern. Wer's verpasst hat, kann sich auf
Splashcomics die meisten Veranstaltungen streamen. Und für interessante Kommentare empfehle ich das
Messeblog von Comicgate. Hier geht's erstmal nur um die Verkäufe, was auch der Teil ist, der mich am meisten beschäftigt hat.
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Die Kunst des Bekanntmachens (Teil 2)
Noch vier Tage bis Erlangen, und noch bin ich kein bisschen wuschelig. Naja, ein bisschen, aber das ist der Kaffee.
Im letzten Beitrag habe ich angekündigt, noch einen Gutschein für das Album online zu stellen.
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Die Kunst des Bekanntmachens (Teil 1 von...)
Endlich: Die Ankündigungsmaschinerie für das erste Conny-Album läuft an! Klingt groß, nicht? In Wirklichkeit ist der Unterschied zwischen jetzt und letzter Woche nicht viel mehr als ein Update meiner Webseite. Das Album ist nach wie vor im Druck, und ich kann nach wie vor nur hoffen, dass es rechtzeitig zum
Comic Salon in einer Woche fertig ist. Übrigens, wer sich mit dem Gedanken trägt, in Erlangen vorbeizuschauen (kein Kaufzwang): Ich werde am Stand 106 (Edition PANEL) zu finden sein. Am Donnerstag und Sonntag, voraussichtlich, signiere ich da auch, ich weiß aber noch nicht wann.
Ich habe auch schon ein paar Ankündigungen bei Comic-News-Seiten hinterlassen. Die große Presseankündigung habe ich noch nicht abgeschickt, weil Wochenende ist. Wenn ich jetzt eine Rundmail abschicke, landet die in einem ziemlich großen "Zu erledigen"-Ordner mit all dem anderen Kram, der sich übers Wochenende angesammelt hat. Ich visiere Dienstag, oder Montagnachmittag, für die Comic-Medien an, und Mittwoch für alle anderen. Erstere sind sicher Mittwoch schon unterwegs nach Erlangen, dann ist es zu spät, und für letztere ist Mittwoch immer der beste Wochentag. Danach bin ich dann weg, was doof ist bei Nachfragen, aber ich habe ja ein Handy. Muss ich nur hören. Ist ziemlich leise.
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Manchmal hilft alle Planung nicht.
Vor einigen Wochen habe ich alle Mühe darauf verwandt, das Album
rechtzeitig für Erlangen fertigzukriegen. Rechtzeitig hieß, Erlangen minus drei Wochen für den Druck minus eine Woche für das erste Musterexemplar minus eine Woche für ein zweites Muster, falls mit dem ersten was nicht stimmt.
Wie berichtet, stimmte tatsächlich was mit dem Muster nicht - genaugenommen, nichts stimmte.
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Unüberhörbar
Jetzt, wo der lesbare Teil des Comics fertig ist, sollte ich mir Gedanken um den hörbaren Teil machen. Den Audiokommentar. Das ist eine Idee, die ich immer mal wieder erwähnt habe - einen Kommentar einzusprechen, den man beim Lesen anhören kann. Mit zusätzlichen Informationen, Assoziationen - halt, was mir dabei so einfällt. Analog zu den Extra-Kommentaren auf DVDs, meinen Lieblingsextras.
Eingesprochen ist das Meiste, bleibt noch die Frage: Wie präsentiere ich das?
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Immerhin eine Arbeitsgrundlage
Vorgestern kam der Musterausdruck vom Drucker. Die nächsten Stunden, und noch einige Zeit gestern und heute, habe ich mit einer Lupe über diese Seiten gebeugt verbracht. Und ich habe viel gelernt, über die Druckvorbereitung und über die wichtigen Fragen im Leben (des Comicverlegers).
Nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Der Ausdruck sah zwar nicht so aus, wie ich es mir gewünscht hatte, aber das habe ich zu keinem Zeitpunkt auf die Unfähigkeit der Druckfirma zurückgeführt. Die sind alles andere als unfähig, haben mich gut beraten, als ich die richtigen Fragen gestellt habe (auf die ich teils erst durch den Blick auf diesen Ausdruck gekommen bin) und haben, ausgehend von meinen Dateien, gute Arbeit geleistet. Der Rest war Kommunikation, damit sie beim nächsten Mal noch bessere Arbeit leisten können.
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Wenn man's dann vor sich hat...
Jetzt gibt es keinen Weg zurück: Soeben habe ich die Dateien für das Album auf den Server des Druckers hochgeladen. Alles, womit ich die letzten Wochen herumprobiert habe, ist damit der offizielle Conny-Canon. Sozusagen.
Das Album zu gestalten, war dann doch noch mal
schwieriger als angenommen. Bis ich allein die Farben so hatte, wie ich wollte... Nun ja, jetzt habe ich es.
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